Schock im deutschen Lebensmitteleinzelhandel: Eine der beliebtesten Supermarktketten räumt ihr Filialnetz auf – doch welche Märkte verschwinden wirklich, und was bedeutet das für Kundinnen und Kunden?
Warum Edeka jetzt aufräumt

Deutschlands größter Lebensmittelhändler hat sich in den letzten Jahren ein gigantisches Netz an Märkten zugelegt – vom klassischen Edeka-Vollsortimenter bis hin zu kleineren Nah & Gut-Nachbarschaftsläden und den Discount-Ablegern Elli und NP-Markt. Doch steigende Kosten, ein härterer Preiskampf mit Discountern und eine wachsende Online-Konkurrenz zwingen den Konzern dazu, sein Portfolio zu straffen.
Gerade die kleinen Flächen gelten als besonders anfällig: Sie generieren zwar Nähe zum Kunden, kämpfen aber mit höherem Personaleinsatz und schwächerer Frequenz. Externe Branchenanalysten sprechen bereits von einem „Filialnetz der Zukunft“, bei dem unprofitable Standorte konsequent aussortiert werden – eine Marschroute, die sich nun erstmals deutlich in der Fläche zeigt.