Politisches Beben im Rathaus

ÖVP-Generalsekretär:innen fordern volle Akteneinsicht, FPÖ-Vertreter:innen sprechen von „Gender-Farce“, während progressive Parteien das Selbstbestimmungsgesetz verteidigen.
Im Wiener Rathaus kursiert bereits ein Antrag, der die Praxis bei Geschlechtsänderungen komplett neu aufrollen will.
Doch während die Debatte tobt, ermitteln nun Strafverfolger:innen im Hintergrund.
Bundeskriminalamt greift ein

Verdacht auf Sozialbetrug: Wurde der Wechsel einzig vollzogen, um Pensionsansprüche zu erschleichen? Ermittler:innen beschlagnahmten erste Unterlagen, Interviews mit Angehörigen laufen.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen Waltraud zusätzlich zur Haft empfindliche Geldstrafen – und vielleicht sogar die Aberkennung der Änderung.
Was bedeutet das für künftige Fälle – und kann der Staat das Rad überhaupt zurückdrehen?