Indexmieten geraten stärker unter Druck

Ein Schwerpunkt der Reform liegt bei den Indexmieten. Bislang konnten sich Mieterhöhungen an der Entwicklung des Verbraucherpreisindex orientieren – ein Modell, das in Zeiten höherer Inflation schnell zu steigenden Wohnkosten führen kann.
Künftig sollen diese Anpassungen stärker begrenzt werden. Steigerungen bis drei Prozent sollen sich weiterhin vollständig auf die Miete auswirken. Alles, was darüber hinausgeht, soll aber nur noch zur Hälfte berücksichtigt werden – und das auch nur in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Für Betroffene kann das bedeuten, dass extreme Sprünge bei der Miete künftig gebremst werden.
Doch nicht nur klassische Mieterhöhungen stehen im Fokus – besonders heikel wird es bei möblierten Wohnungen.