Faés klare Ansage und die Folgen

Am Morgen darauf trat Emerse Faé, Coach der Elfenbeinküste, vor die Presse und ließ jede diplomatische Zurückhaltung fallen. „Wir könnten es rassistisch nennen“, erklärte er sichtlich verärgert, „denn solche Klischees verletzen meine Spieler.“ Seine Worte schlugen ein wie ein Blitz und machten endgültig klar, dass es hier nicht nur um Fußballfachliches geht, sondern um Respekt und kultursensible Sprache.
Schweinsteiger reagierte kurz darauf mit einer persönlichen Entschuldigung, lobte Faés Team für „strukturierten, mutigen Fußball“ und versprach, seine Wortwahl künftig sensibler zu wählen. Ob das den Streit endgültig befriedet? Zumindest ist sicher: Das Duell zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste bekommt nun eine emotionale Brisanz, die weit über das Sportliche hinausgeht – und erst beim Abpfiff wird sich zeigen, wer wirklich die besseren Antworten findet.