Warum trotzdem nicht die große Katastrophe droht

Trotz der dramatischen Bilder winkt das Bundesverkehrsministerium ab: Die Straßenbauämter hätten Materialreserven, Notfallteams und Schnellheilasphalt bereitstehen. Binnen weniger Stunden könnten kritische Stellen abgefräst und neu vergossen werden, versichert man in Berlin – ein aufgebrochener Abschnitt bedeute deshalb nicht zwangsläufig tagelange Blockade.
Entscheidend bleibt nun das Wetter: Künftig soll ein Mix aus schattenspendenden Lärmschutzwänden, hellerem High-Performance-Asphalt und engmaschiger Sensorik dafür sorgen, dass „plötzlich platzender“ Beton zum Auslaufmodell wird. Für Autofahrer gilt bis dahin ein einziger, simpler Rat: Fuß vom Gas, Augen auf den Belag – und spätestens bei 30 Grad die Warnschilder ernst nehmen.