Seit 1995 war kein Deutscher mehr im Finale

Der langersehnte Durchbruch

Image: IMAGO / PsnewZ
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Nach zahllosen Anläufen, verletzungsbedingten Rückschlägen und dramatischen Fünfsatzkrimis hat Alexander Zverev in dieser Saison endlich den Bann gebrochen. Bei seinem zehnten Start in Wimbledon stürmte der frischgebackene Paris-Champion ohne Satzverlust durch die ersten Runden. Die mahnenden Stimmen, die ihm traditionell Schwächen auf Rasen nachsagten, sind auf einmal verstummt.

Vor allem der glatte Viertelfinalsieg ließ aufhorchen: Nie zuvor hatte der 29-Jährige so souverän und gleichzeitig so gelassen gewirkt. Aufschlag, Rückhand, Netzangriffe – alles griff ineinander. Im Players’ Garden wird seither gemunkelt, er spiele „wie in einem Tunnel“, so fokussiert sei er auf sein großes Ziel: das zweite Major in Folge zu holen.

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