Stadt verbietet „Rein darf nur, wer Deutsch versteht“-Regel!

Politischer Druck nimmt Fahrt auf

Image: AI
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Während die Warteschlangen vor dem Strandbad länger wurden, wuchs der Druck im Rathaus. Die Stadtratsfraktionen fragten nach rechtlicher Grundlage, Verbände fürchten einen Präzedenzfall. Selbst die DLRG warnte, Sprache allein schütze nicht vor Badeunfällen; wichtiger seien ausreichend Aufsichtspersonal und mehrsprachige Piktogramme.

Jurist:innen verwiesen prompt auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Ein pauschales Einlassverbot für alle Nicht-Deutschsprechenden könne gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen – selbst wenn es offiziell nur um Sicherheitsanweisungen gehe. Der Stadtsprecher deutete an, dass das private Hausrecht dort ende, wo öffentliche Interessen berührt seien: Das Heidebad werde über städtische Wasserflächen betrieben und genieße Subventionen.