Wochenarbeitszeit statt Achtstunden Tag: Entwurf sorgt für Aufsehen!

Warum plötzlich über Stunden gestritten wird

Image: AI
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Digitalisierte Dienstleistungsjobs sprengen längst den klassischen 9-to-5-Rhythmus. Arbeitgeber verweisen auf Mails um Mitternacht, Produktionsspitzen im E-Commerce – und auf die europäische Arbeitszeitrichtlinie, die bereits eine 48-Stunden-Obergrenze pro Woche vorsieht. Flexibilität, so das Mantra, soll Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Gleichzeitig zeigt die Statistik: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen lag 2024 schon bei moderaten 34,3 Stunden. Kritiker fragen deshalb laut, ob ein Gesetzeswechsel wirklich nötig ist – oder ob hier ein alter Arbeitsschutz auf dem Altar vermeintlicher Modernität geopfert wird.