Wie alles begann: Hashtags, Kolonialgeschichte und eine kalifornische Food-Aktivistin

Vor knapp zwei Jahren startete die indisch-stämmige Influencerin Chaheti Bansal ein virales Video, in dem sie forderte, westliche Küchen müssten endlich die echten Namen südasiatischer Gerichte lernen. Ihre These: „Curry“ sei ein Sammelbegriff, den britische Kolonialbeamte aus Bequemlichkeit geprägt hätten – ohne Rücksicht auf die regionale Vielfalt des Subkontinents.
Die Debatte blieb nicht im Netz. Historikerinnen bestätigten, dass das tamilische Wort kari von portugiesischen Händlern entstellt – und von britischen Kolonialherren globalisiert – wurde. Was als praktische Vokabel begann, steht heute im Verdacht, koloniale Denkmuster fortzuschreiben.
Und wer spürt diesen Vorwurf am stärksten? Lassen wir die Diaspora selbst sprechen …