Der Verdacht: Sabotage an der Energieader Deutschlands

Im Zentrum steht ein 43-jähriger russischer Staatsbürger, der laut Ermittlern bereits 2022 eine Schlüsselrolle beim geplanten Ausverkauf der damaligen Gazprom Germania gespielt haben soll. Dieses Konstrukt verwaltete damals rund 20 Prozent der deutschen Gasspeicher – eine echte Lebensader für Haushalte und Industrie.
Die These der Ankläger: Durch die forcierte „Liquidation“ der Firma sollte die deutsche Gasversorgung strategisch geschwächt, im schlimmsten Fall sogar zum Erliegen gebracht werden. Der Beschuldigte soll aktiv an Verträgen geschraubt haben, um die Infrastruktur ins Chaos zu stürzen. Versuchte verfassungsfeindliche Sabotage lautet deshalb der schwerste Vorwurf – ein Delikt, das mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden kann.