Russland: War es der versuchte Angriff auf Deutschlands Gasversorgung?

Was über den Beschuldigten bekannt ist – und was jetzt droht

Image: AI
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Offiziell nennen die Ermittler ihn nur „Pavel K.“, um seine Identität zu schützen. Doch aus Sicherheitskreisen heißt es, der Mann habe einst als Wirtschaftsberater für mehrere Energie-Joint-Ventures gearbeitet und beste Kontakte zum russischen Rohstoffsektor gepflegt. Geldflüsse in Millionenhöhe sollen geflossen sein – jetzt prüfen Forensiker jedes Konto, jede Chat-Nachricht.

Noch sitzt Pavel K. auf freiem Fuß. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dürfte die Bundesanwaltschaft rasch Haftbefehl beantragen. Dann stünde nicht nur ein Einzelner vor Gericht: Die Affäre könnte zum Politikum werden – denn an ihrem Ende geht es um nichts Geringeres als die Frage, wie verletzlich Deutschlands Energie-Netz tatsächlich ist. Die Antwort darauf, so hoffen die Fahnder, liegt in den Festplatten, die sie heute Morgen in Sicherheit gebracht haben.